Wie wirken sich Framesets auf SEO aus?

Erinnern Sie sich noch an das Internet der 90er Jahre? Damals waren Framesets sehr populär. Dabei handelt es sich um eine Website, die aus mehreren Dateien besteht: Die Hauptdatei ist für die Aufteilung der Seitenbereiche zuständig. Die anderen Dateien füllen die Seitenbereiche. Im Browser war dies durch graue Trennbereiche zu sehen.

Warum hat man damals gerne Framesets benutzt? Ganz einfach: nach einem Mausklick wurde nicht der ganze Bildschirm neu geladen, sondern lediglich der entsprechende Teilbereich.

Die Suchmaschinen haben jedoch Schwierigkeiten mit Framesets:
Wenn sie die Hauptseite indexieren, finden sie dort kaum Inhalte.
Wenn sie einen Teilbereich indexieren, fehlt die Verbindung zur Hauptseite. (Der Betrachter sieht dann den Teilbereich bildschirmfüllend und kann nicht navigieren.)

Daher sind Framesets nicht zu empfehlen. Sie werden zwar so gut es geht von den Suchmaschinen eingelesen, aber es geht eben nicht gut. So verschlechtert sich auch das Ranking der Site.

Unser Tipp: Wenn Sie Inhalte dynamisch nachladen wollen, ohne dass dabei Ihre gesamte Website flackert, verwenden Sie AJAX (Asynchronous JavaScript and XML). Dabei handelt es sich um eine Technologie im Bereich HTML und JavaScript, mit der Sie Ihre gesamte Website dynamisch verändern können, ohne immer die gesamte Site neu zu laden.

Mit AJAX umgehen Sie die Frameset-Schwierigkeiten mit Suchmaschinen und Website-Besuchern.

Ein Iframes ist eine Weiterentwicklung und wird häufig für Werbeanzeigen benutzt. Es schneidet ein "Loch" in Ihre Website und zeigen andere Inhalte an. Zum Beispiel Aktienkurse oder die Wettervorhersage von einer anderen Website.

Der Inhalt von Iframes wird von Suchmaschinen jedoch schlichtweg ignoriert. Wenn Sie also eine Stellenanzeige in einem Iframe schalten, dann weiß Google nicht, dass es auf Ihrer Site eine Stellenanzeige gibt. (Es sei denn, Sie weisen außerhalb des Iframe darauf hin.)

Framesets und SEO